| Nosaukums | Diese Europäische Norm liefert die technischen Anforderungen an Messempfänger und Messnetze, die genaue Daten der zugehörigen Parameter sammeln, um in Echtzeit über Gewitterzugrichtung und -zellen zu informieren. Sie beschreibt die Anwendung der von diesen Messempfängern und Messnetzen gesammelten Daten in Form von Gefahrenmeldungen und historischen Daten. Diese Europäische Norm gilt für die Nutzung von Informationen aus Systemen zur Gewitterortung (das sind Systeme oder Geräte, die Echtzeitinformationen liefern) zur Beobachtung von atmosphärischen, elektrischen Aktivitäten, zum Zweck vorbeugender Maßnahmen. Der Anwendungsbereich dieses Dokumentes umfasst: – eine allgemeine Beschreibung der verfügbaren Warnsysteme für Blitz- und Gewitter¬elektrizitäts-gefährdung; – eine Klassifizierung der Gewitterortungssysteme und deren Eigenschaften; – Leitfäden für die Alarmierung; – eine Verfahrensweise zur Bestimmung der Notwendigkeit von Gewitterinformationen; – einige Beispiele möglicher, vorbeugender Maßnahmen (nur informativ). Nachfolgend ist eine nicht vollständige Liste von Aktivitäten, auf die diese Europäische Norm angewendet werden könnte, angegeben: – Menschen im Freien: Servicetechniker, Arbeiten, Sport oder andere Freiluftaktivitäten, Wettkämpfe, stark besuchte Veranstaltungen, landwirtschaftliche Tätigkeiten, Bauernhöfe und Fischereien; – Windenergieanlagen, größere Solarenergiefelder, Stromversorgungsleitungen, etc.; – berufsbedingte Gesundheits- und Sicherheitsvorsorge; – Schutzeinrichtungen für empfindliche Ausrüstungen: Computersysteme, elektrische oder elektronische Systeme, Notfalleinrichtungen, Alarm- und Sicherheitssysteme; – Verhindern von Verlusten im Betrieb und in industriellen Prozessen; – Verhindern von schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen (brennbar, radioaktiv, giftig oder explosiv); – Vorbeugen in bestimmter Umgebung oder bei Tätigkeiten mit besonderer Gefahr elektrostatischer Entladungen (Raum- und Luftfahrt); – Abläufe, bei denen die Zuverlässigkeit von Grunddiensten garantiert werden muss: Telekommunikation, Energieerzeugung, -transport und -verteilung, Gesundheits- und Notfalldienste; – Infrastrukturen: Häfen, Flughäfen, Schienenverkehr, Autobahnen und Seilbahnen; – öffentlicher Schutz der Umwelt: Waldbrände, Geländeabschwemmungen und Überschwemmungen; – Verkehrsleitsysteme (Flugzeuge, etc) oder ausgedehnte Netze (Stromversorgungsleitungen, Telekommunikationsleitungen) können ebenfalls Vorteile aus der frühzeitigen Ortung von Gewittern ziehen. Die im Folgenden aufgezählten Punkte sind nicht Bestandteil dieser Europäischen Norm: a) Blitzschutz, der in entsprechenden Europäischen und Nationalen Normen und Richtlinien enthalten ist; b) andere meteorologische, blitzbezogene Erscheinungen wie Regen, Hagel, Wind, etc.; c) satelliten- und radargestützte Gewitterortungstechniken; diese Europäische Norm beschäftigt sich nicht mit irgendwelchen Einzelheiten zu vorbeugenden Maßnahmen bei Blitz- und/oder Gewitterelektrizitätsgefährdung. |
| Darbības sfēra | Diese Europäische Norm liefert die technischen Anforderungen an Messempfänger und Messnetze, die genaue Daten der zugehörigen Parameter sammeln, um in Echtzeit über Gewitterzugrichtung und -zellen zu informieren. Sie beschreibt die Anwendung der von diesen Messempfängern und Messnetzen gesammelten Daten in Form von Gefahrenmeldungen und historischen Daten. Diese Europäische Norm gilt für die Nutzung von Informationen aus Systemen zur Gewitterortung (das sind Systeme oder Geräte, die Echtzeitinformationen liefern) zur Beobachtung von atmosphärischen, elektrischen Aktivitäten, zum Zweck vorbeugender Maßnahmen. Der Anwendungsbereich dieses Dokumentes umfasst: – eine allgemeine Beschreibung der verfügbaren Warnsysteme für Blitz- und Gewitter¬elektrizitäts-gefährdung; – eine Klassifizierung der Gewitterortungssysteme und deren Eigenschaften; – Leitfäden für die Alarmierung; – eine Verfahrensweise zur Bestimmung der Notwendigkeit von Gewitterinformationen; – einige Beispiele möglicher, vorbeugender Maßnahmen (nur informativ). Nachfolgend ist eine nicht vollständige Liste von Aktivitäten, auf die diese Europäische Norm angewendet werden könnte, angegeben: – Menschen im Freien: Servicetechniker, Arbeiten, Sport oder andere Freiluftaktivitäten, Wettkämpfe, stark besuchte Veranstaltungen, landwirtschaftliche Tätigkeiten, Bauernhöfe und Fischereien; – Windenergieanlagen, größere Solarenergiefelder, Stromversorgungsleitungen, etc.; – berufsbedingte Gesundheits- und Sicherheitsvorsorge; – Schutzeinrichtungen für empfindliche Ausrüstungen: Computersysteme, elektrische oder elektronische Systeme, Notfalleinrichtungen, Alarm- und Sicherheitssysteme; – Verhindern von Verlusten im Betrieb und in industriellen Prozessen; – Verhindern von schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen (brennbar, radioaktiv, giftig oder explosiv); – Vorbeugen in bestimmter Umgebung oder bei Tätigkeiten mit besonderer Gefahr elektrostatischer Entladungen (Raum- und Luftfahrt); – Abläufe, bei denen die Zuverlässigkeit von Grunddiensten garantiert werden muss: Telekommunikation, Energieerzeugung, -transport und -verteilung, Gesundheits- und Notfalldienste; – Infrastrukturen: Häfen, Flughäfen, Schienenverkehr, Autobahnen und Seilbahnen; – öffentlicher Schutz der Umwelt: Waldbrände, Geländeabschwemmungen und Überschwemmungen; – Verkehrsleitsysteme (Flugzeuge, etc) oder ausgedehnte Netze (Stromversorgungsleitungen, Telekommunikationsleitungen) können ebenfalls Vorteile aus der frühzeitigen Ortung von Gewittern ziehen. Die im Folgenden aufgezählten Punkte sind nicht Bestandteil dieser Europäischen Norm: a) Blitzschutz, der in entsprechenden Europäischen und Nationalen Normen und Richtlinien enthalten ist; b) andere meteorologische, blitzbezogene Erscheinungen wie Regen, Hagel, Wind, etc.; c) satelliten- und radargestützte Gewitterortungstechniken; diese Europäische Norm beschäftigt sich nicht mit irgendwelchen Einzelheiten zu vorbeugenden Maßnahmen bei Blitz- und/oder Gewitterelektrizitätsgefährdung. |