Projekta Nr.CEN/TS 14405:2004
NosaukumsDiese Technische Spezifikation gilt für die Bestimmung des Auslaugungsverhaltens anorganischer Bestandteile aus körnigem Abfall (ohne oder mit Zerkleinerung (siehe 6.2)). Der Abfallkörper wird einer Perkolation mit Wasser ausgesetzt in Abhängigkeit des L/S Verhältnisses unter festgelegten Perkolationsbedingungen. Der Abfall wird unter hydraulisch dynamischen Bedingungen ausgelaugt. Bei dem Verfahren handelt es sich um eine Auslaugungsprüfung mit einmaligem Durchlaufen der Säule. Die Prüfergebnisse ermöglichen die Unterscheidung zwischen verschiedenen Freisetzungsmustern, wie z. B. Auswaschung und Freisetzung unter Einfluss einer Wechselwirkung mit der Matrix, wenn eine Annäherung an das örtliche Gleichgewicht zwischen Abfall und Auslaugungsmittel erfolgt. ANMERKUNG 1 Die erwähnten festgelegten Perkolationsbedingungen sind willkürlich und bilden kein spezifisches Szenarium nach. ANMERKUNG 2 Abfälle, die eine gesättigte hydraulische Leitfähigkeit zwischen 10-7 m/s und 10-8 m/s aufweisen, können dieser Prüfung unterzogen werden, aber es kann sich als schwierig erweisen, den festgelegten Volumenstrom aufrechtzuerhalten. Wenn ein Abfall eine gesättigte hydraulische Leitfähigkeit unter 10-8 m/s aufweist, sollte die Prüfung nicht durchgeführt werden. (Siehe C.5 zur Definition der hydraulischen Leitfähigkeit.) ANMERKUNG 3 Dieses Verfahren wird im Allgemeinen nicht bei biologisch abbaubaren Materialien und Materialien, die bei Reaktion mit dem Auslaugungsmittel beispielsweise zu einer übermäßigen Gasemission oder Wärmeabgabe führen, angewendet. ANMERKUNG 4 Dieses Verfahren kann bei allen Materialien angewendet werden, die sich in der Säule verfestigen, wenn sich die endgültige hydraulische Leitfähigkeit innerhalb der festgelegten Grenzen bewegt (siehe Anmerkung 1).
Reģistrācijas numurs (WIID)20893
Darbības sfēraDiese Technische Spezifikation gilt für die Bestimmung des Auslaugungsverhaltens anorganischer Bestandteile aus körnigem Abfall (ohne oder mit Zerkleinerung (siehe 6.2)). Der Abfallkörper wird einer Perkolation mit Wasser ausgesetzt in Abhängigkeit des L/S Verhältnisses unter festgelegten Perkolationsbedingungen. Der Abfall wird unter hydraulisch dynamischen Bedingungen ausgelaugt. Bei dem Verfahren handelt es sich um eine Auslaugungsprüfung mit einmaligem Durchlaufen der Säule. Die Prüfergebnisse ermöglichen die Unterscheidung zwischen verschiedenen Freisetzungsmustern, wie z. B. Auswaschung und Freisetzung unter Einfluss einer Wechselwirkung mit der Matrix, wenn eine Annäherung an das örtliche Gleichgewicht zwischen Abfall und Auslaugungsmittel erfolgt. ANMERKUNG 1 Die erwähnten festgelegten Perkolationsbedingungen sind willkürlich und bilden kein spezifisches Szenarium nach. ANMERKUNG 2 Abfälle, die eine gesättigte hydraulische Leitfähigkeit zwischen 10-7 m/s und 10-8 m/s aufweisen, können dieser Prüfung unterzogen werden, aber es kann sich als schwierig erweisen, den festgelegten Volumenstrom aufrechtzuerhalten. Wenn ein Abfall eine gesättigte hydraulische Leitfähigkeit unter 10-8 m/s aufweist, sollte die Prüfung nicht durchgeführt werden. (Siehe C.5 zur Definition der hydraulischen Leitfähigkeit.) ANMERKUNG 3 Dieses Verfahren wird im Allgemeinen nicht bei biologisch abbaubaren Materialien und Materialien, die bei Reaktion mit dem Auslaugungsmittel beispielsweise zu einer übermäßigen Gasemission oder Wärmeabgabe führen, angewendet. ANMERKUNG 4 Dieses Verfahren kann bei allen Materialien angewendet werden, die sich in der Säule verfestigen, wenn sich die endgültige hydraulische Leitfähigkeit innerhalb der festgelegten Grenzen bewegt (siehe Anmerkung 1).
StatussAtcelts
ICS grupa13.030.10