Projekta Nr.EN ISO 20074:2019
NosaukumsDieses Dokument legt Anforderungen fest und gibt Empfehlungen zum Geogefahren-Risikomanagement während der Phasen von Auslegung, Bau und Betrieb der Rohrleitung. Dieses Dokument ist anwendbar für alle Betreiber und Rohrleitungen (Bestand sowie in Planung/im Bau befindlich). Dieses Dokument gilt für Sammel- und Transportleitungen an Land für den Einsatz in der Erdöl- und Erdgasindustrie. ANMERKUNG Dieses Dokument ist nicht anwendbar für Rohre und Leitungen innerhalb klar definierter Anlagen und Einrichtungen, wie z. B. Pump- und Kompressorstationen, Verarbeitungseinrichtungen oder Raffinerien. Es wird angenommen, dass der gesamte Anlagenstandort einer gesonderten Geogefahrenbewertung zur Beurteilung zutreffender natürlicher und vom Menschen verursachter Gefährdungen unterzogen wird. Dennoch kann dieses Dokument nützliche Hinweise zur Bewertung der Bedrohung von Einrichtungen, einschließlich der Rohrleitungen innerhalb der Anlage, durch Geogefahren geben. Dieses Dokument ist anwendbar für alle anzunehmenden und glaubhaften natürlichen Gefährdungen bedingt durch Naturgewalten sowie Gefährdungen bedingt durch menschliche Handlungen, die ähnlich natürlichen Gefährdungen erscheinen und mit dem Sammelbegriff „geologische Gefährdungen“ bzw. „Geogefahren“ bezeichnet werden, oder durch die Industrie, den „Naturgewalten“ zugeschrieben werden. Die in diesem Dokument behandelten Geogefahren sind u. a. Folgende (nicht nach ihrer Bedeutung angegeben): - Massenbewegungsprozesse, einschließlich Erdrutschen, lateralen Ausbreitungen, Felsstürzen, Murgängen, Lawinen, sowie vergleichbare Vorgänge, ob natürlich auftretend oder anthropogen; - Bodenabsenkung und/oder Bildung von Erdlöchern, ob natürlich auftretend, wie durch Auflösung von Salz- oder Karbonatgesteinsformationen (Karstformation), oder menschenbedingt, wie durch Untertage-Bergbau oder Förderung unterirdischer Fluide, wie z. B. Grundwasser sowie Erdöl und Erdgas; - seismische Gefährdungen, wie z. B. Bodenbeben, Verwerfungsbruch, Verflüssigung, Durchflussausfälle und laterale Ausbreitung, oder zugehörige Sekundärwirkungen, wie z. B. seismisch bedingte Erdrutsche; - vulkanische Gefährdungen, wie z. B. Lahare, pyroklastische Ströme, Lavaströme, Dammbruch, sowie vulkanisch bedingte Seismizität (ausgenommen Ascheregen), wenn solche Gefährdungen vernünftigerweise vorhersagbar sind; - hydrologische Prozesse, wie z. B. Flutung, senkrechte Unterspülung von Flussböden, Flussbett-wanderung und Seitenerosion, Ausriss des Wasserlaufs, schnelle Entwässerung von Seen; - Dauerfrostprozesse/periglaziale Prozesse und geothermale Einwirkungen, wie thermischer Abbau, Frosthebung oder Tausetzung, thermische Erosion, Thermokarst; - Erosion der Oberfläche (Überland), Grabenverfüllung und Erosion durch die Verfüllung von Erdarbeiten; - Ausdehnungs- oder Einsturzprozesse aufgrund sich ausdehnender und verformbarer Böden, wie z. B. glaziomarine Tonerden, verformbarer Löß usw. Dieses Dokument behandelt keine atmosphärischen/umweltbedingten Einwirkungen wie die Folgenden: - Starkwinde aufgrund von Wirbelstürmen und Tornados sowie vergleichbarer Stürme, mit Ausnahme von Ereignissen, die vernünftigerweise vorhersagbar sind und Geogefahren verursachen, wie z. B. Erdrutsch, Erosion usw.; - Blitz; - Wald- oder Buschbrände; - Ascheregen aufgrund von Vulkanausbrüchen. Des Weiteren ist dieses Dokument nicht anwendbar auf sogenannte Kettenreaktionen, bei denen ein entferntes Ereignis zu einer Ereigniskette führt, wodurch letztendlich eine Geogefahr in der Nähe der Rohrleitung verursacht wird. Es ist ausschließlich anwendbar auf Geogefahren mit direktem Einfluss auf die Rohrleitung oder das RoW.
Reģistrācijas numurs (WIID)64371
Darbības sfēraDieses Dokument legt Anforderungen fest und gibt Empfehlungen zum Geogefahren-Risikomanagement während der Phasen von Auslegung, Bau und Betrieb der Rohrleitung. Dieses Dokument ist anwendbar für alle Betreiber und Rohrleitungen (Bestand sowie in Planung/im Bau befindlich). Dieses Dokument gilt für Sammel- und Transportleitungen an Land für den Einsatz in der Erdöl- und Erdgasindustrie. ANMERKUNG Dieses Dokument ist nicht anwendbar für Rohre und Leitungen innerhalb klar definierter Anlagen und Einrichtungen, wie z. B. Pump- und Kompressorstationen, Verarbeitungseinrichtungen oder Raffinerien. Es wird angenommen, dass der gesamte Anlagenstandort einer gesonderten Geogefahrenbewertung zur Beurteilung zutreffender natürlicher und vom Menschen verursachter Gefährdungen unterzogen wird. Dennoch kann dieses Dokument nützliche Hinweise zur Bewertung der Bedrohung von Einrichtungen, einschließlich der Rohrleitungen innerhalb der Anlage, durch Geogefahren geben. Dieses Dokument ist anwendbar für alle anzunehmenden und glaubhaften natürlichen Gefährdungen bedingt durch Naturgewalten sowie Gefährdungen bedingt durch menschliche Handlungen, die ähnlich natürlichen Gefährdungen erscheinen und mit dem Sammelbegriff „geologische Gefährdungen“ bzw. „Geogefahren“ bezeichnet werden, oder durch die Industrie, den „Naturgewalten“ zugeschrieben werden. Die in diesem Dokument behandelten Geogefahren sind u. a. Folgende (nicht nach ihrer Bedeutung angegeben): - Massenbewegungsprozesse, einschließlich Erdrutschen, lateralen Ausbreitungen, Felsstürzen, Murgängen, Lawinen, sowie vergleichbare Vorgänge, ob natürlich auftretend oder anthropogen; - Bodenabsenkung und/oder Bildung von Erdlöchern, ob natürlich auftretend, wie durch Auflösung von Salz- oder Karbonatgesteinsformationen (Karstformation), oder menschenbedingt, wie durch Untertage-Bergbau oder Förderung unterirdischer Fluide, wie z. B. Grundwasser sowie Erdöl und Erdgas; - seismische Gefährdungen, wie z. B. Bodenbeben, Verwerfungsbruch, Verflüssigung, Durchflussausfälle und laterale Ausbreitung, oder zugehörige Sekundärwirkungen, wie z. B. seismisch bedingte Erdrutsche; - vulkanische Gefährdungen, wie z. B. Lahare, pyroklastische Ströme, Lavaströme, Dammbruch, sowie vulkanisch bedingte Seismizität (ausgenommen Ascheregen), wenn solche Gefährdungen vernünftigerweise vorhersagbar sind; - hydrologische Prozesse, wie z. B. Flutung, senkrechte Unterspülung von Flussböden, Flussbett-wanderung und Seitenerosion, Ausriss des Wasserlaufs, schnelle Entwässerung von Seen; - Dauerfrostprozesse/periglaziale Prozesse und geothermale Einwirkungen, wie thermischer Abbau, Frosthebung oder Tausetzung, thermische Erosion, Thermokarst; - Erosion der Oberfläche (Überland), Grabenverfüllung und Erosion durch die Verfüllung von Erdarbeiten; - Ausdehnungs- oder Einsturzprozesse aufgrund sich ausdehnender und verformbarer Böden, wie z. B. glaziomarine Tonerden, verformbarer Löß usw. Dieses Dokument behandelt keine atmosphärischen/umweltbedingten Einwirkungen wie die Folgenden: - Starkwinde aufgrund von Wirbelstürmen und Tornados sowie vergleichbarer Stürme, mit Ausnahme von Ereignissen, die vernünftigerweise vorhersagbar sind und Geogefahren verursachen, wie z. B. Erdrutsch, Erosion usw.; - Blitz; - Wald- oder Buschbrände; - Ascheregen aufgrund von Vulkanausbrüchen. Des Weiteren ist dieses Dokument nicht anwendbar auf sogenannte Kettenreaktionen, bei denen ein entferntes Ereignis zu einer Ereigniskette führt, wodurch letztendlich eine Geogefahr in der Nähe der Rohrleitung verursacht wird. Es ist ausschließlich anwendbar auf Geogefahren mit direktem Einfluss auf die Rohrleitung oder das RoW.
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ICS grupa75.020