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1 Anwendungsbereich
1.1 Allgemeines
Der vorliegende Teil von ISO 15186 legt ein Schallintensitätsverfahren zur Bestimmung des Schalldämm-
Maßes und der Norm-Schallpegeldifferenz von Bauteilen bei tiefen Frequenzen fest. Dieses Verfahren besitzt
in einer typischen Prüfeinrichtung eine wesentlich bessere Vergleichpräzision als die Verfahren nach
ISO 140-3, ISO 140-10 und ISO 15186-1. Die Ergebnisse sind von den Raummaßen des Laboratoriums
unabhängiger und liegen näher an Werten, die zwischen Räumen mit einem Volumen von mehr als 300 m3
messbar wären. Dieser Teil von ISO 15186 ist anwendbar im Frequenzbereich von 50 Hz bis 160 Hz, ist
jedoch vor allem für den Frequenzbereich von 50 Hz bis 80 Hz vorgesehen.
ANMERKUNG Für Bauteile, die mit dicken, porösen Schallabsorbern verkleidet sind, ist der empfohlene
Frequenzbereich 50 Hz bis 80 Hz.
Der Hauptunterschied zwischen den Verfahren von ISO 15186-1 und ISO 15186-3 besteht darin, dass in
ISO 15186-3
a) der Schalldruckpegel des Senderaums nahe der Oberfläche des Prüfgegenstands gemessen wird und
b) die Oberfläche gegenüber dem Prüfgegenstand im Empfangsraum stark absorbierend ist und den Raum
akustisch in einen Kanal mit mehreren sich ausbreitenden Quermoden oberhalb der tiefsten unteren
Grenzfrequenz umwandelt.
Um Daten für den Frequenzbereich von 50 Hz bis 5 000 Hz zu erhalten, können die mit dem Verfahren nach
ISO 15186-3 ermittelten Ergebnisse mit den Ergebnissen aus ISO 140-3 und ISO 15186-1 kombiniert werden.
1.2 Präzision
Die Vergleichpräzision dieses Intensitätsverfahrens ist für alle Frequenzen schätzungsweise gleich oder
besser als die Vergleichpräzision der Verfahren aus ISO 140-3 bei 100 Hz.
In Anhang B sind zu Informationszwecken einige Vergleiche der mit dem Verfahren nach diesem Teil von
ISO 15186 und der mit dem Verfahren nach ISO 140-3 ermittelten Daten angegeben.
Reģistrācijas numurs (WIID)
32395
Darbības sfēra
1 Anwendungsbereich
1.1 Allgemeines
Der vorliegende Teil von ISO 15186 legt ein Schallintensitätsverfahren zur Bestimmung des Schalldämm-
Maßes und der Norm-Schallpegeldifferenz von Bauteilen bei tiefen Frequenzen fest. Dieses Verfahren besitzt
in einer typischen Prüfeinrichtung eine wesentlich bessere Vergleichpräzision als die Verfahren nach
ISO 140-3, ISO 140-10 und ISO 15186-1. Die Ergebnisse sind von den Raummaßen des Laboratoriums
unabhängiger und liegen näher an Werten, die zwischen Räumen mit einem Volumen von mehr als 300 m3
messbar wären. Dieser Teil von ISO 15186 ist anwendbar im Frequenzbereich von 50 Hz bis 160 Hz, ist
jedoch vor allem für den Frequenzbereich von 50 Hz bis 80 Hz vorgesehen.
ANMERKUNG Für Bauteile, die mit dicken, porösen Schallabsorbern verkleidet sind, ist der empfohlene
Frequenzbereich 50 Hz bis 80 Hz.
Der Hauptunterschied zwischen den Verfahren von ISO 15186-1 und ISO 15186-3 besteht darin, dass in
ISO 15186-3
a) der Schalldruckpegel des Senderaums nahe der Oberfläche des Prüfgegenstands gemessen wird und
b) die Oberfläche gegenüber dem Prüfgegenstand im Empfangsraum stark absorbierend ist und den Raum
akustisch in einen Kanal mit mehreren sich ausbreitenden Quermoden oberhalb der tiefsten unteren
Grenzfrequenz umwandelt.
Um Daten für den Frequenzbereich von 50 Hz bis 5 000 Hz zu erhalten, können die mit dem Verfahren nach
ISO 15186-3 ermittelten Ergebnisse mit den Ergebnissen aus ISO 140-3 und ISO 15186-1 kombiniert werden.
1.2 Präzision
Die Vergleichpräzision dieses Intensitätsverfahrens ist für alle Frequenzen schätzungsweise gleich oder
besser als die Vergleichpräzision der Verfahren aus ISO 140-3 bei 100 Hz.
In Anhang B sind zu Informationszwecken einige Vergleiche der mit dem Verfahren nach diesem Teil von
ISO 15186 und der mit dem Verfahren nach ISO 140-3 ermittelten Daten angegeben.