Projekta Nr.EN 13381-6:2012
NosaukumsDiese Europäische Norm legt ein Prüfverfahren zur Bestimmung des Beitrags von Brandschutzsystemen zur Feuerwiderstandsfähigkeit von tragenden betonverfüllten Stahlverbund-Hohlstützen fest. Der Beton kann Leichtbeton, Normalbeton oder Schwerbeton aller in EN 1994 1 2 angegebenen Festigkeitsklassen sein. Alternativ wird die Verwendung von trockenem Sand als konservativer Ansatz gegenüber der Verwendung von Frischbeton betrachtet. Eine Spezifikation des trockenen Sandes ist in 5.6.3 angegeben. Das Verfahren gilt für alle Brandschutzsysteme, die für den Schutz von betonverfüllten Stahlverbund Hohlstützen verwendet werden, und beinhaltet aufgesprühte Brandschutzmaterialien, reaktive Ummantelungen, Beschichtungsschutzsysteme und Mehrschicht- oder Verbund-Brandschutzmaterialien. Wenn keine Hohlprofilangaben nach prEN 13381 4 (Überarbeitung von ENV 13381-4:2002) oder prEN 13381 8 (Überarbeitung von EN 13381-8:2010) vorliegen, kann diese Europäische Norm nicht angewendet werden. Für passive Brandschutzsysteme können diese Angaben mithilfe der Gleichung in prEN 13381 4 (Überarbeitung von ENV 13381-4:2002); Anhang A, hergeleitet werden. Eine Prüfung nach dieser Europäischen Norm ist nicht erforderlich, wenn die aus prEN 13381 4 (Überarbeitung von ENV 13381-4:2002) oder prEN 13381 8 (Überarbeitung von EN 13381-8:2010) abgeleiteten Dicken des Brandschutzmaterials auf betonverfüllte Hohlprofile angewendet werden sollen. Die Beurteilung ist so ausgelegt, dass ein Bereich von Dicken des aufgebrachten Brandschutzmaterials, ein Bereich von Stahlprofilen, die durch ihre Durchmesser und Wanddicken gekennzeichnet sind, ein Bereich von Bemessungstemperaturen und ein Bereich gültiger Brandschutz-Klassifizierungszeiten abgedeckt wird. Das Prüfverfahren gilt für Brandschutzsysteme, die direkt mit der tragenden Stütze in Berührung stehen, oder bei denen zwischen der tragenden Stütze und dem Brandschutzsystem ein Hohlraum vorhanden ist. Diese Europäische Norm legt die Brandprüfungen fest, die durchgeführt werden, um die Fähigkeit des Brandschutzsystems zu ermitteln, Brandschutz für Verbundstützen zu bieten. Die Prüfungen liefern Daten über die mittleren Stahltemperaturen der Verbundstütze, wenn diese der Zeit-Temperatur-Kurve nach den hierin festgelegten Verfahren ausgesetzt wird. Diese Europäische Norm enthält auch das Bewertungsverfahren, in dem festgelegt wird, wie die Analyse der Prüfdaten durchgeführt werden sollte, und bietet eine Anleitung bezüglich der Verfahren, mit denen die Interpolation erfolgt. Unter besonderen Umständen, die in nationalen Bauvorschriften festgelegt sind, kann es erforderlich sein, das reaktive Brandschutzmaterial einer Schwelbrandkurve zu unterziehen. Die diesbezügliche Prüfung und die besonderen Umstände für deren Anwendung sind in prEN 13381 8 (Überarbeitung von EN 13381-8:2010) ausführlich beschrieben. Diese Schwelbrandbeanspruchung, die für reaktive Brandschutzmaterialien gilt, wird nur unter besonderen Umständen (die in den nationalen Bauvorschriften eines Mitgliedstaates der Europäischen Union festgelegt sind) verwendet und wird daher nicht für alle Brandschutzmaterialien, die für betonverfüllte Stahlverbund-Hohlstützen angewendet werden, vorgeschrieben. Diese Europäische Norm berücksichtigt nicht den möglichen Beitrag des Betons zur statischen Festigkeit der Hohlstütze und behandelt daher ausschließlich die wärmetechnische Leistungsfähigkeit. Die Begründung für diesen Ansatz ist Anhang B zu entnehmen. Die Methodologie der Brandprüfung gibt die Möglichkeit, Messwerte zu erfassen und darzustellen, die direkt als Eingangswerte zur Berechnung des Feuerwiderstandes von Beton-/Stahl-Verbundbauteilen entsprechend den Verfahren nach EN 1994-1-2 verwendet werden können.
Reģistrācijas numurs (WIID)35593
Darbības sfēraDiese Europäische Norm legt ein Prüfverfahren zur Bestimmung des Beitrags von Brandschutzsystemen zur Feuerwiderstandsfähigkeit von tragenden betonverfüllten Stahlverbund-Hohlstützen fest. Der Beton kann Leichtbeton, Normalbeton oder Schwerbeton aller in EN 1994 1 2 angegebenen Festigkeitsklassen sein. Alternativ wird die Verwendung von trockenem Sand als konservativer Ansatz gegenüber der Verwendung von Frischbeton betrachtet. Eine Spezifikation des trockenen Sandes ist in 5.6.3 angegeben. Das Verfahren gilt für alle Brandschutzsysteme, die für den Schutz von betonverfüllten Stahlverbund Hohlstützen verwendet werden, und beinhaltet aufgesprühte Brandschutzmaterialien, reaktive Ummantelungen, Beschichtungsschutzsysteme und Mehrschicht- oder Verbund-Brandschutzmaterialien. Wenn keine Hohlprofilangaben nach prEN 13381 4 (Überarbeitung von ENV 13381-4:2002) oder prEN 13381 8 (Überarbeitung von EN 13381-8:2010) vorliegen, kann diese Europäische Norm nicht angewendet werden. Für passive Brandschutzsysteme können diese Angaben mithilfe der Gleichung in prEN 13381 4 (Überarbeitung von ENV 13381-4:2002); Anhang A, hergeleitet werden. Eine Prüfung nach dieser Europäischen Norm ist nicht erforderlich, wenn die aus prEN 13381 4 (Überarbeitung von ENV 13381-4:2002) oder prEN 13381 8 (Überarbeitung von EN 13381-8:2010) abgeleiteten Dicken des Brandschutzmaterials auf betonverfüllte Hohlprofile angewendet werden sollen. Die Beurteilung ist so ausgelegt, dass ein Bereich von Dicken des aufgebrachten Brandschutzmaterials, ein Bereich von Stahlprofilen, die durch ihre Durchmesser und Wanddicken gekennzeichnet sind, ein Bereich von Bemessungstemperaturen und ein Bereich gültiger Brandschutz-Klassifizierungszeiten abgedeckt wird. Das Prüfverfahren gilt für Brandschutzsysteme, die direkt mit der tragenden Stütze in Berührung stehen, oder bei denen zwischen der tragenden Stütze und dem Brandschutzsystem ein Hohlraum vorhanden ist. Diese Europäische Norm legt die Brandprüfungen fest, die durchgeführt werden, um die Fähigkeit des Brandschutzsystems zu ermitteln, Brandschutz für Verbundstützen zu bieten. Die Prüfungen liefern Daten über die mittleren Stahltemperaturen der Verbundstütze, wenn diese der Zeit-Temperatur-Kurve nach den hierin festgelegten Verfahren ausgesetzt wird. Diese Europäische Norm enthält auch das Bewertungsverfahren, in dem festgelegt wird, wie die Analyse der Prüfdaten durchgeführt werden sollte, und bietet eine Anleitung bezüglich der Verfahren, mit denen die Interpolation erfolgt. Unter besonderen Umständen, die in nationalen Bauvorschriften festgelegt sind, kann es erforderlich sein, das reaktive Brandschutzmaterial einer Schwelbrandkurve zu unterziehen. Die diesbezügliche Prüfung und die besonderen Umstände für deren Anwendung sind in prEN 13381 8 (Überarbeitung von EN 13381-8:2010) ausführlich beschrieben. Diese Schwelbrandbeanspruchung, die für reaktive Brandschutzmaterialien gilt, wird nur unter besonderen Umständen (die in den nationalen Bauvorschriften eines Mitgliedstaates der Europäischen Union festgelegt sind) verwendet und wird daher nicht für alle Brandschutzmaterialien, die für betonverfüllte Stahlverbund-Hohlstützen angewendet werden, vorgeschrieben. Diese Europäische Norm berücksichtigt nicht den möglichen Beitrag des Betons zur statischen Festigkeit der Hohlstütze und behandelt daher ausschließlich die wärmetechnische Leistungsfähigkeit. Die Begründung für diesen Ansatz ist Anhang B zu entnehmen. Die Methodologie der Brandprüfung gibt die Möglichkeit, Messwerte zu erfassen und darzustellen, die direkt als Eingangswerte zur Berechnung des Feuerwiderstandes von Beton-/Stahl-Verbundbauteilen entsprechend den Verfahren nach EN 1994-1-2 verwendet werden können.
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ICS grupa13.220.50