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Diese Europäische Norm legt Verfahren zur Bestimmung der Affinität von Gesteinskörnungen und Bitumen und
des Einflusses dieser Affinität auf die Anfälligkeit für das Ablösen des Bindemittels von der Gesteinskörnung fest.
Diese Eigenschaft ist in erster Linie als Hilfestellung für Entwickler von Mischgutrezepturen und nicht als
Eignungsprüfung gedacht. Die nach diesen Verfahren bestimmte Anfälligkeit für das Ablösen des Bindemittels
von der Gesteinskörnung ist ein indirektes Maß für das Haftvermögen dieses Bindemittels an verschiedenen
Gesteinskörnungen oder für das Haftvermögen verschiedener Bindemittel an einer bestimmten Gesteinskörnung.
Diese Verfahren können auch zur Beurteilung der Auswirkung von Feuchte auf bestimmte Kombinationen aus
Gesteinskörnung und Bindemittel mit oder ohne Haftvermittler einschließlich Flüssigkeiten, wie z. B. Aminen,
und Zusätzen, wie z. B. hydratisierter Kalk oder Zement, herangezogen werden.
Bei Anwendung des Flaschen-Rollverfahrens wird die Affinität durch visuelle Beurteilung des Umhüllungsgrades
unverdichteter bitumenumhüllter Gesteinskörner nach Beanspruchung durch mechanisches Rühren in Anwesenheit
von Wasser angegeben.
ANMERKUNG 1 Die Flaschen-Rollprüfung ist eine einfache, aber subjektive Prüfung, die für Routineüberprüfungen
geeignet ist. Sie ist nicht auf stark abriebanfällige Gesteinskörnungen anwendbar.
Bei Anwendung des statischen Prüfverfahrens wird die Affinität durch visuelle Beurteilung des Umhüllungsgrades
unverdichteter bitumenumhüllter Gesteinskörner nach Lagerung in Wasser angegeben.
ANMERKUNG 2 Die statische Prüfung ist eine einfache, aber subjektive Prüfung, die grundsätzlich weniger genau ist,
aber auch auf Gesteinskörnungen mit hohem Polierwert angewendet werden kann.
Bei Anwendung des Prüfverfahrens des Ablösens in siedendem Wasser wird die Affinität durch Bestimmung
des Umhüllungsgrades unverdichteter bitumenumhüllter Gesteinskörnungen nach erfolgtem Eintauchen in siedendem
Wasser unter festgelegten Bedingungen angegeben.
ANMERKUNG 3 Die Prüfung des Ablösens in siedendem Wasser ist eine objektive Prüfung und von hoher Präzision.
Es handelt sich dabei jedoch um eine recht spezielle Prüfung, die höhere Anforderungen an die Fähigkeiten der Prüfer
stellt und die Verwendung von Chemikalien als Reagenzien erfordert. Letzteres kann auch bedeuten, besondere
Vorsichtsmaßnahmen im Hinblick auf die Einhaltung der Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften treffen zu müssen.
ANMERKUNG 4 Das Prüfverfahren des Ablösens in siedendem Wasser ist auf alle Kombinationen aus Bindemittel und
Gesteinskörnung anwendbar, deren Gesteinskörnung im natürlichen Zustand kalkreich, silicium-kalkreich oder siliciumreich
ist.
Reģistrācijas numurs (WIID)
37061
Darbības sfēra
Diese Europäische Norm legt Verfahren zur Bestimmung der Affinität von Gesteinskörnungen und Bitumen und
des Einflusses dieser Affinität auf die Anfälligkeit für das Ablösen des Bindemittels von der Gesteinskörnung fest.
Diese Eigenschaft ist in erster Linie als Hilfestellung für Entwickler von Mischgutrezepturen und nicht als
Eignungsprüfung gedacht. Die nach diesen Verfahren bestimmte Anfälligkeit für das Ablösen des Bindemittels
von der Gesteinskörnung ist ein indirektes Maß für das Haftvermögen dieses Bindemittels an verschiedenen
Gesteinskörnungen oder für das Haftvermögen verschiedener Bindemittel an einer bestimmten Gesteinskörnung.
Diese Verfahren können auch zur Beurteilung der Auswirkung von Feuchte auf bestimmte Kombinationen aus
Gesteinskörnung und Bindemittel mit oder ohne Haftvermittler einschließlich Flüssigkeiten, wie z. B. Aminen,
und Zusätzen, wie z. B. hydratisierter Kalk oder Zement, herangezogen werden.
Bei Anwendung des Flaschen-Rollverfahrens wird die Affinität durch visuelle Beurteilung des Umhüllungsgrades
unverdichteter bitumenumhüllter Gesteinskörner nach Beanspruchung durch mechanisches Rühren in Anwesenheit
von Wasser angegeben.
ANMERKUNG 1 Die Flaschen-Rollprüfung ist eine einfache, aber subjektive Prüfung, die für Routineüberprüfungen
geeignet ist. Sie ist nicht auf stark abriebanfällige Gesteinskörnungen anwendbar.
Bei Anwendung des statischen Prüfverfahrens wird die Affinität durch visuelle Beurteilung des Umhüllungsgrades
unverdichteter bitumenumhüllter Gesteinskörner nach Lagerung in Wasser angegeben.
ANMERKUNG 2 Die statische Prüfung ist eine einfache, aber subjektive Prüfung, die grundsätzlich weniger genau ist,
aber auch auf Gesteinskörnungen mit hohem Polierwert angewendet werden kann.
Bei Anwendung des Prüfverfahrens des Ablösens in siedendem Wasser wird die Affinität durch Bestimmung
des Umhüllungsgrades unverdichteter bitumenumhüllter Gesteinskörnungen nach erfolgtem Eintauchen in siedendem
Wasser unter festgelegten Bedingungen angegeben.
ANMERKUNG 3 Die Prüfung des Ablösens in siedendem Wasser ist eine objektive Prüfung und von hoher Präzision.
Es handelt sich dabei jedoch um eine recht spezielle Prüfung, die höhere Anforderungen an die Fähigkeiten der Prüfer
stellt und die Verwendung von Chemikalien als Reagenzien erfordert. Letzteres kann auch bedeuten, besondere
Vorsichtsmaßnahmen im Hinblick auf die Einhaltung der Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften treffen zu müssen.
ANMERKUNG 4 Das Prüfverfahren des Ablösens in siedendem Wasser ist auf alle Kombinationen aus Bindemittel und
Gesteinskörnung anwendbar, deren Gesteinskörnung im natürlichen Zustand kalkreich, silicium-kalkreich oder siliciumreich
ist.