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Dieser Europäische Norm-Entwurf legt Prüfverfahren für die Bestimmung der Haftfestigkeit zwischen einer Asphaltschicht und anderen Schichten der Fahrbahnbefestigung von Straßen oder Flugplätzen fest. Die Prüfungen können auch auf im Labor hergestellte Zwischenschichten angewendet werden. Darüber hinaus werden informative Prüfverfahren zur Bewertung der komplexen Verbundsteifigkeit zwischen Fahrbahn-befestigungsschichten festgelegt.
In dieser Norm werden die folgenden normativen Prüfungen beschrieben:
Prüfung der Haftfestigkeit unter Drehmoment (en: Torque Bond Test, TBT);
Scherhaftfestigkeitsprüfung (en: Shear Bond Test, SBT);
Haftzugfestigkeitsprüfung (en: Tensile Adhesion Test, TAT).
Zwei weitere Prüfverfahren zur Bewertung der komplexen Verbundsteifigkeit sind in informativen Anhängen beschrieben:
Scherhaftfestigkeitsprüfung unter Druckbelastung (en: Compressed Shear Bond Test, CSBT);
Scherhaftfestigkeitsprüfung unter zyklischer Druckbelastung (en: Cyclic Compressed Shear Bond Test, CCSBT).
ANMERKUNG Die beschriebenen Prüfverfahren simulieren unterschiedliche Belastungsbedingungen und sind auf unterschiedliche Haftungen zwischen Fahrbahnbefestigungsschichten anwendbar:
Die Prüfung der Haftfestigkeit unter Drehmoment dient zur Beurteilung des Widerstandes gegen horizontale Scher-spannungen:
Die Prüfung der Haftfestigkeit unter Drehmoment eignet sich zur Prüfung der Haftfestigkeit zwischen Fahrbahn-befestigungsschichten im Labor und vor Ort.
Die Prüfung der Haftfestigkeit unter Drehmoment dient zur Beurteilung des Widerstandes gegen Spannungen, wie sie in erster Linie durch beschleunigenden oder abbremsenden Verkehr, aber auch durch thermische Bewegungen zwischen Schichten aus unterschiedlichen Materialien (z. B. Asphalt, Dünnschichtbelägen oder Zementbeton) erzeugt werden.
Die Prüfung der Haftfestigkeit unter Drehmoment kann unmittelbar nach dem Verlegen durchgeführt werden.
Die Prüfung der Haftfestigkeit unter Drehmoment kann zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Haftfilmen oder Bindemittelfilmen für den Schichtenverbund herangezogen werden.
Falls die über der zu beurteilenden Zwischenschicht befindliche Deckschicht dünner als 15 mm ist, kann die Prüfung der Haftfestigkeit unter Drehmoment auch zur Bewertung der Dauerhaftigkeit der Deckschicht herangezogen werden.
Die Scherhaftfestigkeitsprüfung dient zur Beurteilung des Widerstandes gegen horizontale Scherspannungen in der Zwischenschicht zweier Fahrbahnbefestigungsschichten.
Die Scherhaftfestigkeitsprüfung dient zur Beurteilung des Widerstandes gegen Spannungen, wie sie in erster Linie durch beschleunigenden oder abbremsenden Verkehr, aber auch durch thermische Bewegungen zwischen Schich¬ten aus unterschiedlichen Materialien (z. B. Asphalt, Dünnschichtbelägen oder Zementbeton) erzeugt werden.
Die Scherhaftfestigkeitsprüfung kann zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Haftfilmen oder Bindemittelfilmen für den Schichtenverbund herangezogen werden.
Die Scherhaftfestigkeitsprüfung eignet sich zur Bewertung der Scherhaftfestigkeit von Fahrbahnbefestigungs-schichten mit einer Dicke 20 mm.
Die Haftzugfestigkeitsprüfung dient zur Beurteilung der Haftzugfestigkeit zwischen zwei Fahrbahnbefestigungsschichten.
Das Prüfverfahren ist auf dünne Deckschichten anwendbar.
Die Scherhaftfestigkeitsprüfung unter Druckbelastung dient zur Beurteilung des Scherverhaltens von Zwischenschichten, die durch sowohl horizontale als auch vertikale Verkehrslasten beansprucht werden.
Die Scherhaftfestigkeitsprüfung unter zyklischer Druckbelastung dient zur Beurteilung der Verbundsteifigkeit von Zwischenschichten bei unterschiedlichen Temperaturen, Belastungsfrequenzen und Normalspannungsniveaus.
Reģistrācijas numurs (WIID)
38970
Darbības sfēra
Dieser Europäische Norm-Entwurf legt Prüfverfahren für die Bestimmung der Haftfestigkeit zwischen einer Asphaltschicht und anderen Schichten der Fahrbahnbefestigung von Straßen oder Flugplätzen fest. Die Prüfungen können auch auf im Labor hergestellte Zwischenschichten angewendet werden. Darüber hinaus werden informative Prüfverfahren zur Bewertung der komplexen Verbundsteifigkeit zwischen Fahrbahn-befestigungsschichten festgelegt.
In dieser Norm werden die folgenden normativen Prüfungen beschrieben:
Prüfung der Haftfestigkeit unter Drehmoment (en: Torque Bond Test, TBT);
Scherhaftfestigkeitsprüfung (en: Shear Bond Test, SBT);
Haftzugfestigkeitsprüfung (en: Tensile Adhesion Test, TAT).
Zwei weitere Prüfverfahren zur Bewertung der komplexen Verbundsteifigkeit sind in informativen Anhängen beschrieben:
Scherhaftfestigkeitsprüfung unter Druckbelastung (en: Compressed Shear Bond Test, CSBT);
Scherhaftfestigkeitsprüfung unter zyklischer Druckbelastung (en: Cyclic Compressed Shear Bond Test, CCSBT).
ANMERKUNG Die beschriebenen Prüfverfahren simulieren unterschiedliche Belastungsbedingungen und sind auf unterschiedliche Haftungen zwischen Fahrbahnbefestigungsschichten anwendbar:
Die Prüfung der Haftfestigkeit unter Drehmoment dient zur Beurteilung des Widerstandes gegen horizontale Scher-spannungen:
Die Prüfung der Haftfestigkeit unter Drehmoment eignet sich zur Prüfung der Haftfestigkeit zwischen Fahrbahn-befestigungsschichten im Labor und vor Ort.
Die Prüfung der Haftfestigkeit unter Drehmoment dient zur Beurteilung des Widerstandes gegen Spannungen, wie sie in erster Linie durch beschleunigenden oder abbremsenden Verkehr, aber auch durch thermische Bewegungen zwischen Schichten aus unterschiedlichen Materialien (z. B. Asphalt, Dünnschichtbelägen oder Zementbeton) erzeugt werden.
Die Prüfung der Haftfestigkeit unter Drehmoment kann unmittelbar nach dem Verlegen durchgeführt werden.
Die Prüfung der Haftfestigkeit unter Drehmoment kann zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Haftfilmen oder Bindemittelfilmen für den Schichtenverbund herangezogen werden.
Falls die über der zu beurteilenden Zwischenschicht befindliche Deckschicht dünner als 15 mm ist, kann die Prüfung der Haftfestigkeit unter Drehmoment auch zur Bewertung der Dauerhaftigkeit der Deckschicht herangezogen werden.
Die Scherhaftfestigkeitsprüfung dient zur Beurteilung des Widerstandes gegen horizontale Scherspannungen in der Zwischenschicht zweier Fahrbahnbefestigungsschichten.
Die Scherhaftfestigkeitsprüfung dient zur Beurteilung des Widerstandes gegen Spannungen, wie sie in erster Linie durch beschleunigenden oder abbremsenden Verkehr, aber auch durch thermische Bewegungen zwischen Schich¬ten aus unterschiedlichen Materialien (z. B. Asphalt, Dünnschichtbelägen oder Zementbeton) erzeugt werden.
Die Scherhaftfestigkeitsprüfung kann zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Haftfilmen oder Bindemittelfilmen für den Schichtenverbund herangezogen werden.
Die Scherhaftfestigkeitsprüfung eignet sich zur Bewertung der Scherhaftfestigkeit von Fahrbahnbefestigungs-schichten mit einer Dicke 20 mm.
Die Haftzugfestigkeitsprüfung dient zur Beurteilung der Haftzugfestigkeit zwischen zwei Fahrbahnbefestigungsschichten.
Das Prüfverfahren ist auf dünne Deckschichten anwendbar.
Die Scherhaftfestigkeitsprüfung unter Druckbelastung dient zur Beurteilung des Scherverhaltens von Zwischenschichten, die durch sowohl horizontale als auch vertikale Verkehrslasten beansprucht werden.
Die Scherhaftfestigkeitsprüfung unter zyklischer Druckbelastung dient zur Beurteilung der Verbundsteifigkeit von Zwischenschichten bei unterschiedlichen Temperaturen, Belastungsfrequenzen und Normalspannungsniveaus.