CEN/TC 230
| Projekta Nr. | EN ISO 22125-1:2019 |
|---|---|
| Nosaukums | Dieses Dokument legt ein Verfahren zur Messung von 99Tc in allen Wasserarten durch Flüssigszintillations-zählung (LSC, en: liquid scintillation counting) fest. Das Verfahren ist auf Untersuchungsproben von Versorgungs-/Trinkwasser, Regenwasser, Oberflächen- und Grundwasser sowie Kühlwasser, Prozesswasser, häusliches und gewerbliches Abwasser nach geeigneter Probenahme, Probenbehandlung und Vorbereitung der Untersuchungsprobe anwendbar. Es ist eine Filtration der Untersuchungsprobe notwendig. Die Nachweisgrenze hängt vom Probenvolumen und dem verwendeten Gerät ab. Das in diesem Dokument beschriebene Verfahren hat, bei Verwendung der derzeit verfügbaren Flüssigszintillationszähler, eine Nach¬weisgrenze von etwa 5 Bq · kg−1 bis 20 Bq · kg−1; dies liegt unter den WHO Kriterien für den sicheren Ver¬zehr von Trinkwasser (100 Bq · l−1) [3]. Diese Werte lassen sich bei einer Messdauer von 30 min bei einem Probenvolumen von 14 ml bis 40 ml erreichen. Das in diesem Dokument beschriebene Verfahren ist nicht für die Bestimmung von 99Tc im Ultraspurenbereich vorgesehen. In diesem Dokument werden die Aktivitätskonzentrationswerte bezogen auf die Masseneinheit statt auf die Volumeneinheit der Probe ausgedrückt, wie dies üblicherweise in vergleichbaren Normen der Fall ist. Der Grund dafür ist, dass 99Tc in verschiedenen Matrixtypen wie Süßwasser oder Meerwasser gemessen wird, die sich hinsichtlich ihrer Dichte signifikant unterscheiden. Durch Messen des Probenvolumens können die Aktivitätskonzentrationswerte auf einfache Weise auf die Volumeneinheit der Probe bezogen umgerechnet werden. Dies führt allerdings zur Erhöhung der Messunsicherheit des Aktivitätskonzentrations¬ergebnisses. Das in diesem Dokument beschriebene Verfahren ist bei Notfallsituationen anwendbar; dies gilt allerdings nicht, wenn 99mTc in Mengen vorhanden ist, die eine Interferenz verursachen könnte, und auch nicht, wenn 99mTc als Ausbeutetracer verwendet wird. Die Analyse von Tc, das an Schwebstoffen adsorbiert ist, wird nicht durch dieses Verfahren abgedeckt. Es liegt in der Verantwortung des Anwenders, die Validität dieses Prüfverfahrens für die zu prüfenden Wasserproben sicherzustellen. |
| Reģistrācijas numurs (WIID) | 67605 |
| Darbības sfēra | Dieses Dokument legt ein Verfahren zur Messung von 99Tc in allen Wasserarten durch Flüssigszintillations-zählung (LSC, en: liquid scintillation counting) fest. Das Verfahren ist auf Untersuchungsproben von Versorgungs-/Trinkwasser, Regenwasser, Oberflächen- und Grundwasser sowie Kühlwasser, Prozesswasser, häusliches und gewerbliches Abwasser nach geeigneter Probenahme, Probenbehandlung und Vorbereitung der Untersuchungsprobe anwendbar. Es ist eine Filtration der Untersuchungsprobe notwendig. Die Nachweisgrenze hängt vom Probenvolumen und dem verwendeten Gerät ab. Das in diesem Dokument beschriebene Verfahren hat, bei Verwendung der derzeit verfügbaren Flüssigszintillationszähler, eine Nach¬weisgrenze von etwa 5 Bq · kg−1 bis 20 Bq · kg−1; dies liegt unter den WHO Kriterien für den sicheren Ver¬zehr von Trinkwasser (100 Bq · l−1) [3]. Diese Werte lassen sich bei einer Messdauer von 30 min bei einem Probenvolumen von 14 ml bis 40 ml erreichen. Das in diesem Dokument beschriebene Verfahren ist nicht für die Bestimmung von 99Tc im Ultraspurenbereich vorgesehen. In diesem Dokument werden die Aktivitätskonzentrationswerte bezogen auf die Masseneinheit statt auf die Volumeneinheit der Probe ausgedrückt, wie dies üblicherweise in vergleichbaren Normen der Fall ist. Der Grund dafür ist, dass 99Tc in verschiedenen Matrixtypen wie Süßwasser oder Meerwasser gemessen wird, die sich hinsichtlich ihrer Dichte signifikant unterscheiden. Durch Messen des Probenvolumens können die Aktivitätskonzentrationswerte auf einfache Weise auf die Volumeneinheit der Probe bezogen umgerechnet werden. Dies führt allerdings zur Erhöhung der Messunsicherheit des Aktivitätskonzentrations¬ergebnisses. Das in diesem Dokument beschriebene Verfahren ist bei Notfallsituationen anwendbar; dies gilt allerdings nicht, wenn 99mTc in Mengen vorhanden ist, die eine Interferenz verursachen könnte, und auch nicht, wenn 99mTc als Ausbeutetracer verwendet wird. Die Analyse von Tc, das an Schwebstoffen adsorbiert ist, wird nicht durch dieses Verfahren abgedeckt. Es liegt in der Verantwortung des Anwenders, die Validität dieses Prüfverfahrens für die zu prüfenden Wasserproben sicherzustellen. |
| Statuss | Standarts spēkā |
| ICS grupa | 13.060.60 17.240 |
