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WARNUNG — Anwender dieses Dokuments sollten mit der üblichen Laborpraxis vertraut sein. Dieses Dokument gibt nicht vor, alle unter Umständen mit der Anwendung des Verfahrens verbundenen Sicherheitsaspekte anzusprechen. Es liegt in der Verantwortung des Anwenders, angemessene Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen festzulegen.
WICHTIG — Es ist unbedingt erforderlich, dass die Untersuchungen nach diesem Dokument von entsprechend qualifiziertem Personal durchgeführt werden.
Dieses Dokument legt Verfahren zur Messung von 99Tc durch Flüssigszintillationszählung (LSC, en: liquid scintillation counting) in der Wasserversorgung, Trinkwasser, Regenwasser, Oberflächen- und Grundwasser, Meerwasser sowie Kühlwasser, Prozesswasser, häusliches und gewerbliches Abwasser nach geeigneter Probenahme, Probenbehandlung und Vorbereitung der Untersuchungsprobe anwendbar.
Die Nachweisgrenze hängt vom Probenvolumen, dem verwendeten Gerät, der Nulleffekt-Zählrate, der Nachweisempfindlichkeit, der Zählzeit und des chemischen Ertrags ab. Die minimale nachweisbare Aktivität des in diesem Dokument beschriebenen Verfahrens hat, bei Verwendung der derzeit verfügbaren Flüssigszintillationszähler, eine Nachweisgrenze von etwa 5 Bq · l−1 bis 20 Bq · l−1; dies liegt unter den WHO-Kriterien für den sicheren Verzehr von Trinkwasser (100 Bq · l−1) [4]. Diese Werte lassen sich bei einer Messdauer von 60 min bei einem Probenvolumen von 14 ml bis 40 ml erreichen. Das in diesem Dokument beschriebene Verfahren ist nicht für die Bestimmung von 99Tc Aktivitätskonzentrationen im Ultraspurenbereich vorgesehen.
Das in diesem Dokument beschriebene Verfahren ist bei Notfallsituationen anwendbar; dies gilt allerdings nicht, wenn 99mTc in Mengen vorhanden ist, die eine Interferenz verursachen könnte, und auch nicht, wenn 99mTc als Ausbeutetracer verwendet wird.
Die Filtration der Probe ist für die in diesem Dokument beschriebenen Methoden erforderlich, wenn Schwebstoffe vorhanden sind, da die in diesem Dokument vorgestellten Methoden nur zur Bestimmung von löslichem 99Tc verwendet werden können. Die Analyse von 99Tc, das an Schwebstoffe adsorbiert ist, wird durch diese Methode nicht abgedeckt. Die Analyse der unlöslichen Fraktion erfordert einen Mineralisierungsschritt, der in diesem Dokument nicht behandelt wird. In diesem Fall erfolgt die Messung anhand der verschiedenen erhaltenen Phasen. Die endgültige Aktivität ist die Summe aller gemessenen Aktivitätskonzentrationen.
Es liegt in der Verantwortung des Anwenders, die Validität dieses Prüfverfahrens für die zu prüfenden Wasserproben sicherzustellen.
Reģistrācijas numurs (WIID)
80906
Darbības sfēra
WARNUNG — Anwender dieses Dokuments sollten mit der üblichen Laborpraxis vertraut sein. Dieses Dokument gibt nicht vor, alle unter Umständen mit der Anwendung des Verfahrens verbundenen Sicherheitsaspekte anzusprechen. Es liegt in der Verantwortung des Anwenders, angemessene Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen festzulegen.
WICHTIG — Es ist unbedingt erforderlich, dass die Untersuchungen nach diesem Dokument von entsprechend qualifiziertem Personal durchgeführt werden.
Dieses Dokument legt Verfahren zur Messung von 99Tc durch Flüssigszintillationszählung (LSC, en: liquid scintillation counting) in der Wasserversorgung, Trinkwasser, Regenwasser, Oberflächen- und Grundwasser, Meerwasser sowie Kühlwasser, Prozesswasser, häusliches und gewerbliches Abwasser nach geeigneter Probenahme, Probenbehandlung und Vorbereitung der Untersuchungsprobe anwendbar.
Die Nachweisgrenze hängt vom Probenvolumen, dem verwendeten Gerät, der Nulleffekt-Zählrate, der Nachweisempfindlichkeit, der Zählzeit und des chemischen Ertrags ab. Die minimale nachweisbare Aktivität des in diesem Dokument beschriebenen Verfahrens hat, bei Verwendung der derzeit verfügbaren Flüssigszintillationszähler, eine Nachweisgrenze von etwa 5 Bq · l−1 bis 20 Bq · l−1; dies liegt unter den WHO-Kriterien für den sicheren Verzehr von Trinkwasser (100 Bq · l−1) [4]. Diese Werte lassen sich bei einer Messdauer von 60 min bei einem Probenvolumen von 14 ml bis 40 ml erreichen. Das in diesem Dokument beschriebene Verfahren ist nicht für die Bestimmung von 99Tc Aktivitätskonzentrationen im Ultraspurenbereich vorgesehen.
Das in diesem Dokument beschriebene Verfahren ist bei Notfallsituationen anwendbar; dies gilt allerdings nicht, wenn 99mTc in Mengen vorhanden ist, die eine Interferenz verursachen könnte, und auch nicht, wenn 99mTc als Ausbeutetracer verwendet wird.
Die Filtration der Probe ist für die in diesem Dokument beschriebenen Methoden erforderlich, wenn Schwebstoffe vorhanden sind, da die in diesem Dokument vorgestellten Methoden nur zur Bestimmung von löslichem 99Tc verwendet werden können. Die Analyse von 99Tc, das an Schwebstoffe adsorbiert ist, wird durch diese Methode nicht abgedeckt. Die Analyse der unlöslichen Fraktion erfordert einen Mineralisierungsschritt, der in diesem Dokument nicht behandelt wird. In diesem Fall erfolgt die Messung anhand der verschiedenen erhaltenen Phasen. Die endgültige Aktivität ist die Summe aller gemessenen Aktivitätskonzentrationen.
Es liegt in der Verantwortung des Anwenders, die Validität dieses Prüfverfahrens für die zu prüfenden Wasserproben sicherzustellen.