CEN/TC 249
| Projekta Nr. | EN ISO 4589-3:2017 |
|---|---|
| Nosaukums | Dieser Teil von ISO 4589 legt die Verfahren zur Bestimmung des minimalen Volumenanteils an Sauerstoff im Gemisch mit Stickstoff fest, bei dem die Verbrennung kleiner Probekörper in senkrechter Lage unter festgelegten Prüfbedingungen in einem Temperaturbereich zwischen 25 °C und 150 °C aufrechterhalten wird. Der übliche Temperaturbereich liegt zwischen 40 °C und 150 °C. Die Ergebnisse sind als Temperaturindexwerte bei der Prüftemperatur definiert, die für die Temperatur charakteristisch ist, der Kunststoffmaterialien in der Praxis bei Übertemperatur ausgesetzt sein können. Es werden Verfahren zur Prüfung von Werkstoffen angegeben, die als senkrechte Stäbe oder Platten einer Dicke bis zu 10,5 mm bei der Prüftemperatur selbsttragend sind. Sie sind jedoch nicht auf Probekörper der Form V anwendbar, die einen Auflagerrahmen, wie in Tabelle 2 von Teil 2 festgelegt, erfordern. Diese Verfahren sind für feste und laminierte Werkstoffe oder für Schaumstoffe mit einer Schütt und Stopfdichte von 100 kg/m3 oder höher geeignet. Die Verfahren dürfen auch auf einige Schaumstoffe mit einer Schütt und Stopfdichte unter 100 kg/m3 angewendet werden. Es wird ein Verfahren zur Prüfung senkrecht gehaltener flexibler Platten oder Folienwerkstoffe beschrieben. Dieser Teil von ISO 4589 enthält auch ein Verfahren (siehe Anhang A) zur Bestimmung der Temperatur, bei der kleine senkrecht angeordnete Probekörper in Luft unter festgelegten Prüfbedingungen einen Sauerstoff-Index von 20,9 % aufweisen. Die Temperatur, bei der das eintritt, ist als Entflammbarkeitstemperatur (FT) definiert, und das Verfahren ist auf die Bestimmung von Temperaturen unter 400 °C beschränkt. Das Verfahren ist auf Werkstoffe nicht anwendbar, deren Sauerstoff-Index < 20,9 % ist. Die in Übereinstimmung mit diesem Teil von ISO 4589 erzielten Ergebnisse sind nicht dafür anwendbar, um die Brandgefahr zu beschreiben oder abzuschätzen, die ein bestimmter Werkstoff oder eine bestimmte Formgebung bei einem tatsächlichen Brand darstellt, es sei denn, sie werden nur als Teil einer Brand-risikobewertung verwendet, die alle für die Bewertung der Brandgefahr bei einer bestimmten Werkstoffanwendung sachdienlichen Faktoren in Betracht zieht. ANMERKUNG 1 Diese Verfahren sind unter Umständen auf Werkstoffe mit großem Schrumpf bei Erwärmung, z. B. stark gereckte dünne Folien, nicht zufriedenstellend anwendbar. ANMERKUNG 2 Zur Bewertung der Brandfortleitungseigenschaften von Schaumstoffen mit einer Dichte < 100 kg/m3 wird auf das Verfahren in ISO 3582:2000, Flexible cellular polymeric materials — Laboratory assessment of horizontal burning characteristics of small specimens subjected to a small flame, verwiesen. |
| Reģistrācijas numurs (WIID) | 41070 |
| Darbības sfēra | Dieser Teil von ISO 4589 legt die Verfahren zur Bestimmung des minimalen Volumenanteils an Sauerstoff im Gemisch mit Stickstoff fest, bei dem die Verbrennung kleiner Probekörper in senkrechter Lage unter festgelegten Prüfbedingungen in einem Temperaturbereich zwischen 25 °C und 150 °C aufrechterhalten wird. Der übliche Temperaturbereich liegt zwischen 40 °C und 150 °C. Die Ergebnisse sind als Temperaturindexwerte bei der Prüftemperatur definiert, die für die Temperatur charakteristisch ist, der Kunststoffmaterialien in der Praxis bei Übertemperatur ausgesetzt sein können. Es werden Verfahren zur Prüfung von Werkstoffen angegeben, die als senkrechte Stäbe oder Platten einer Dicke bis zu 10,5 mm bei der Prüftemperatur selbsttragend sind. Sie sind jedoch nicht auf Probekörper der Form V anwendbar, die einen Auflagerrahmen, wie in Tabelle 2 von Teil 2 festgelegt, erfordern. Diese Verfahren sind für feste und laminierte Werkstoffe oder für Schaumstoffe mit einer Schütt und Stopfdichte von 100 kg/m3 oder höher geeignet. Die Verfahren dürfen auch auf einige Schaumstoffe mit einer Schütt und Stopfdichte unter 100 kg/m3 angewendet werden. Es wird ein Verfahren zur Prüfung senkrecht gehaltener flexibler Platten oder Folienwerkstoffe beschrieben. Dieser Teil von ISO 4589 enthält auch ein Verfahren (siehe Anhang A) zur Bestimmung der Temperatur, bei der kleine senkrecht angeordnete Probekörper in Luft unter festgelegten Prüfbedingungen einen Sauerstoff-Index von 20,9 % aufweisen. Die Temperatur, bei der das eintritt, ist als Entflammbarkeitstemperatur (FT) definiert, und das Verfahren ist auf die Bestimmung von Temperaturen unter 400 °C beschränkt. Das Verfahren ist auf Werkstoffe nicht anwendbar, deren Sauerstoff-Index < 20,9 % ist. Die in Übereinstimmung mit diesem Teil von ISO 4589 erzielten Ergebnisse sind nicht dafür anwendbar, um die Brandgefahr zu beschreiben oder abzuschätzen, die ein bestimmter Werkstoff oder eine bestimmte Formgebung bei einem tatsächlichen Brand darstellt, es sei denn, sie werden nur als Teil einer Brand-risikobewertung verwendet, die alle für die Bewertung der Brandgefahr bei einer bestimmten Werkstoffanwendung sachdienlichen Faktoren in Betracht zieht. ANMERKUNG 1 Diese Verfahren sind unter Umständen auf Werkstoffe mit großem Schrumpf bei Erwärmung, z. B. stark gereckte dünne Folien, nicht zufriedenstellend anwendbar. ANMERKUNG 2 Zur Bewertung der Brandfortleitungseigenschaften von Schaumstoffen mit einer Dichte < 100 kg/m3 wird auf das Verfahren in ISO 3582:2000, Flexible cellular polymeric materials — Laboratory assessment of horizontal burning characteristics of small specimens subjected to a small flame, verwiesen. |
| Statuss | Standarts spēkā |
| ICS grupa | 83.080.01 13.220.40 |
