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Dieses Dokument legt ein Verfahren fest, mit dem durch Messung des Sauerstoffbedarfs in einem geschlossenen Respirometer der Grad der aeroben Bioabbaubarkeit von Kunststoffen, einschließlich solcher Kunststoffe, die Formulierungs Additive enthalten, bestimmt werden kann. Die Prüfsubstanz wird in einem wässrigen Medium unter Laborbedingungen einem Inokulum aus Belebtschlamm ausgesetzt.
Wird ein nicht adaptierter Belebtschlamm als Inokulum verwendet, werden durch die Prüfung die Bioabbauprozesse simuliert, die in einer natürlichen wässrigen Umgebung auftreten; wird ein gemischtes oder voradaptiertes Inokulum verwendet, dient das Verfahren dazu, die potentielle Bioabbaubarkeit einer Prüfsubstanz zu untersuchen.
Die in diesem Dokument angewendeten Bedingungen entsprechen nicht notwendigerweise den optimalen Bedingungen, die das Auftreten eines maximalen Bioabbaus zulassen, sondern dieses Dokument ist für die Bestimmung der potentiellen Bioabbaubarkeit von Kunststoffen ausgelegt oder dafür vorgesehen, Erkenntnisse hinsichtlich deren Bioabbaubarkeit in natürlichen Umgebungen zu liefern.
Das Verfahren ermöglicht durch die Berechnung einer Kohlenstoffbilanz (wahlweise, siehe Anhang E) die Verbesserung der Beurteilung der Bioabbaubarkeit.
Das Verfahren ist auf folgende Substanzen anwendbar:
natürliche und/oder synthetische Polymere, Copolymere oder Gemische aus diesen;
Kunststoffe, die Additive, wie z. B. Weichmacher, Farbstoffe oder andere Verbindungen, enthalten;
wasserlösliche Polymere;
Substanzen, die unter den Prüfbedingungen die im Inokulum vorhandenen Mikroorganismen nicht inhibieren. Inhibierungswirkungen können durch eine Inhibierungskontrolle oder ein anderes geeignetes Verfahren bestimmt werden (siehe zum Beispiel ISO 8192 [2]). Wirkt die Prüfsubstanz inhibierend auf das Inokulum, kann eine geringere Prüfkonzentration, ein anderes oder ein voradaptiertes Inokulum verwendet werden.
Reģistrācijas numurs (WIID)
61559
Darbības sfēra
Dieses Dokument legt ein Verfahren fest, mit dem durch Messung des Sauerstoffbedarfs in einem geschlossenen Respirometer der Grad der aeroben Bioabbaubarkeit von Kunststoffen, einschließlich solcher Kunststoffe, die Formulierungs Additive enthalten, bestimmt werden kann. Die Prüfsubstanz wird in einem wässrigen Medium unter Laborbedingungen einem Inokulum aus Belebtschlamm ausgesetzt.
Wird ein nicht adaptierter Belebtschlamm als Inokulum verwendet, werden durch die Prüfung die Bioabbauprozesse simuliert, die in einer natürlichen wässrigen Umgebung auftreten; wird ein gemischtes oder voradaptiertes Inokulum verwendet, dient das Verfahren dazu, die potentielle Bioabbaubarkeit einer Prüfsubstanz zu untersuchen.
Die in diesem Dokument angewendeten Bedingungen entsprechen nicht notwendigerweise den optimalen Bedingungen, die das Auftreten eines maximalen Bioabbaus zulassen, sondern dieses Dokument ist für die Bestimmung der potentiellen Bioabbaubarkeit von Kunststoffen ausgelegt oder dafür vorgesehen, Erkenntnisse hinsichtlich deren Bioabbaubarkeit in natürlichen Umgebungen zu liefern.
Das Verfahren ermöglicht durch die Berechnung einer Kohlenstoffbilanz (wahlweise, siehe Anhang E) die Verbesserung der Beurteilung der Bioabbaubarkeit.
Das Verfahren ist auf folgende Substanzen anwendbar:
natürliche und/oder synthetische Polymere, Copolymere oder Gemische aus diesen;
Kunststoffe, die Additive, wie z. B. Weichmacher, Farbstoffe oder andere Verbindungen, enthalten;
wasserlösliche Polymere;
Substanzen, die unter den Prüfbedingungen die im Inokulum vorhandenen Mikroorganismen nicht inhibieren. Inhibierungswirkungen können durch eine Inhibierungskontrolle oder ein anderes geeignetes Verfahren bestimmt werden (siehe zum Beispiel ISO 8192 [2]). Wirkt die Prüfsubstanz inhibierend auf das Inokulum, kann eine geringere Prüfkonzentration, ein anderes oder ein voradaptiertes Inokulum verwendet werden.