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Diese Europäische Norm legt ein Verfahren zur Probenahme von NO2 in Außenluft mit Passivsammlern sowie der anschließenden Extraktion und Analyse mittels Kolorimetrie oder Ionenchromatographie (IC) fest. Sie kann für die Messung von NO2 in einem Konzentrationsbereich von etwa 3 µg/m3 bis 130 µg/m3 angewendet werden. Eine Probe wird üblicherweise über einen Zeitraum von 1 Woche bis 4 Wochen genommen [13], wobei der Expositionszeitraum von der Ausführung des Sammlers und dem NO2-Konzentrationsniveau abhängt.
Zur Bindung des in der Luft enthaltenen NO2 mit einem Passivsammler können verschiedene Sorptionsmittel verwendet werden. In dieser Norm ist Triethanolamin als Sorbens festgelegt.
Salpetrige Säure und Peroxyacetylnitrat sind bei der Sorption durch Triethanolamin die wesentlichen chemischen Störkomponenten. Über längere Zeiträume gesehen liegen diese beiden Substanzen im Vergleich zu NO2 im Allgemeinen jedoch in niedrigen Konzentrationen vor. Zudem können sie auch die Messung von NO2 mit dem auf Chemilumineszenz basierenden EU Referenzverfahren stören (siehe [2]).
Die vorliegende Norm beschreibt die Anwendung eines Sammlers des Röhrchentyps mit entweder zylindrischem oder konischem Röhrchen. Die übliche Aufnahmerate beträgt etwa 1 cm3/min. Nur für diesen Sammlertyp wurden in der Literaturübersicht angemessene Validierungsdaten gefunden [12].
Die relative erweiterte Unsicherheit von NO2 Messungen, die mit Passivsammlern des Röhrchentyps durchgeführt werden, kann bei Einzelmessungen unter 25 % liegen. Werden die Ergebnisse zu Jahres-mittelwerten zusammengefasst, kann die relative erweiterte Unsicherheit aufgrund der Verringerung der zufälligen Einflüsse auf die Unsicherheit auf unter 15 % gesenkt werden [6].
Reģistrācijas numurs (WIID)
27825
Darbības sfēra
Diese Europäische Norm legt ein Verfahren zur Probenahme von NO2 in Außenluft mit Passivsammlern sowie der anschließenden Extraktion und Analyse mittels Kolorimetrie oder Ionenchromatographie (IC) fest. Sie kann für die Messung von NO2 in einem Konzentrationsbereich von etwa 3 µg/m3 bis 130 µg/m3 angewendet werden. Eine Probe wird üblicherweise über einen Zeitraum von 1 Woche bis 4 Wochen genommen [13], wobei der Expositionszeitraum von der Ausführung des Sammlers und dem NO2-Konzentrationsniveau abhängt.
Zur Bindung des in der Luft enthaltenen NO2 mit einem Passivsammler können verschiedene Sorptionsmittel verwendet werden. In dieser Norm ist Triethanolamin als Sorbens festgelegt.
Salpetrige Säure und Peroxyacetylnitrat sind bei der Sorption durch Triethanolamin die wesentlichen chemischen Störkomponenten. Über längere Zeiträume gesehen liegen diese beiden Substanzen im Vergleich zu NO2 im Allgemeinen jedoch in niedrigen Konzentrationen vor. Zudem können sie auch die Messung von NO2 mit dem auf Chemilumineszenz basierenden EU Referenzverfahren stören (siehe [2]).
Die vorliegende Norm beschreibt die Anwendung eines Sammlers des Röhrchentyps mit entweder zylindrischem oder konischem Röhrchen. Die übliche Aufnahmerate beträgt etwa 1 cm3/min. Nur für diesen Sammlertyp wurden in der Literaturübersicht angemessene Validierungsdaten gefunden [12].
Die relative erweiterte Unsicherheit von NO2 Messungen, die mit Passivsammlern des Röhrchentyps durchgeführt werden, kann bei Einzelmessungen unter 25 % liegen. Werden die Ergebnisse zu Jahres-mittelwerten zusammengefasst, kann die relative erweiterte Unsicherheit aufgrund der Verringerung der zufälligen Einflüsse auf die Unsicherheit auf unter 15 % gesenkt werden [6].